Außenbarriere
Aluminium-Verbundfolie, ein fertiger Beutel oder ein Kisteneinsatz begrenzt den Feuchte- und Wasserdampfeintrag. Nähte, Durchführungen und Durchstoßschutz gehören zur Barrierefunktion.
Technischer Ratgeber
Beim Seetransport treffen lange Laufzeiten, hohe Luftfeuchte, salzhaltige Atmosphäre und starke Temperaturwechsel auf einen häufig nur eingeschränkt kontrollierbaren Transportweg. Für Metallteile ist deshalb ein geschlossener Verpackungsaufbau erforderlich, der Feuchteeintrag begrenzt, Korrosion im Innenraum hemmt und mechanische Beschädigungen der Schutzhülle verhindert.
Aluminium-Verbundfolie, ein fertiger Beutel oder ein Kisteneinsatz begrenzt den Feuchte- und Wasserdampfeintrag. Nähte, Durchführungen und Durchstoßschutz gehören zur Barrierefunktion.
VCI-Papier, VCI-Folie, Schaumstoff oder Wirkstoffkörper schützen erreichbare Metalloberflächen im geschlossenen Innenraum. Metallverträglichkeit und Volumen werden berücksichtigt.
Kanten, Auflager und Fixierungen dürfen die Barrierehülle nicht beschädigen. Polster und Holzbauteile müssen trocken und mit dem Verpackungskonzept verträglich sein.
| Verpackungsform | Ausgangspunkt |
|---|---|
| einzelnes Bauteil | Aluminium-Verbundbeutel plus geeigneter VCI-Träger |
| große Baugruppe | konfektionierte Aluminium-Hülle oder Rollenware plus VCI-Innenausstattung |
| Transportkiste | Aluminium-Kisteneinsatz plus VCI-Papier, -Folie oder Wirkstoffkörper |
| häufige Sichtkontrolle | VCI-Folie bei beherrschbarer Feuchtebelastung; Barrieresystem separat bewerten |
| wechselnde Geometrien | projektbezogene Hülle oder Kisteneinsatz |
Eine Holzkiste schützt mechanisch, ist aber keine definierte Wasserdampfbarriere. Holzfeuchte und Luftaustausch müssen berücksichtigt werden.
Scharfe Kanten, Scheuerstellen und notwendige VCI-Verteilung sprechen häufig für Abstand, Polsterung oder Innenlagen.
Die Hülle und der VCI-Schutzraum müssen anschließend fachgerecht wiederhergestellt und kontrolliert werden.